Inspiriert von der berühmten Bilderserie „Seerosen“ von Claude Monet, einem der zentralen Vertreter des Impressionismus, malte jede Schülerin und jeder Schüler ein eigenes Bild, das sich stilistisch in die Serie einfügen sollte. Ziel war es nicht, eine Seerose möglichst exakt oder detailgetreu darzustellen, sondern den Eindruck von Licht, Farbe und Stimmung einzufangen - ganz im Sinne Monets.
Bei Monet entstehen Formen und Farben nicht durch klare Konturen, sondern im Auge der Betrachterinnen und Betrachter. Farbflächen liegen nebeneinander, überlagern sich, verschwimmen - und erst aus einer gewissen Distanz fügt sich alles zu einem Ganzen zusammen. Je nach Farbwahl entsteht so der Eindruck unterschiedlicher Tageszeiten: kühles Morgenlicht, flirrende Mittagssonne oder sanfte Abendstimmung.
Diese Technik versuchten die Klassen bewusst nachzuahmen. Gearbeitet wurde mit Acrylfarben auf Leinwand, wobei Pinsel und Schwamm zum Einsatz kamen, um die typische verwischte, fließende Wirkung des Impressionismus zu erzielen. Das Ergebnis ist eine vielfältige Serie von Bildern, die trotz individueller Handschrift eine erstaunliche stilistische Geschlossenheit zeigt.
Die fertigen Werke hängen aktuell im Erdgeschoss des Schulhauses und laden dazu ein, stehen zu bleiben, genauer hinzusehen - und vielleicht selbst zu entdecken, wie sehr Licht und Farbe unsere Wahrnehmung beeinflussen. Unter diesem Artikel sind die Bilder ebenfalls zu sehen.
Ein großes Kompliment an die Schüler*innen sowie an Verena Rabensteiner, die dieses Projekt fachlich begleitet hat: Der Impressionismus lebt - und zwar mitten in unserer Schule.




