Was soll ich lesen? Könnte mir dieses Buch gefallen? Hast du einen Lesetipp? Wie hat dir dieses Buch gefallen?
Fragen, die sich Leser*innen immer wieder stellen. Hier findet ihr Leseempfehlungen von Lehrpersonen, Schüler*innen und Bibliotheksmitarbeiter*innen.
Auch digitale Ausleihe ist möglich: unter biblio24.it.onleihe.com könnt ihr E-Books, digitale Zeitschriften und Hörbücher ausleihen.
Euer Bibliotheksteam
Es wäre kein richtiger Unterhaltungsroman, wenn nicht auch eine leidenschaftliche, ungewöhnliche, furios beschriebene Liebesgeschichte darin erzählt würde. Aber das Liebesabenteuer kommt erst später, heimlich aus dem Verborgenen heraus. Es geht vorerst um die junge, hochintelligente Astronomin Joan Goodwin, die davon träumt, das Ziel ihrer Sternenforschungen im Weltraum selbst als Astronautin zu besichtigen. Sie nimmt die unfassbar harte Ausbildung bei der NASA an und macht dort schnell Karriere.
Im Dezember 1984 beginnt Joan ihre Schicht im Kontrollzentrum. Ein Shuttle ist in den Weltraum gestartet. An Bord sind Missionsspezialisten. Zur Crew gehört auch Vanessa Ford. Bei einem Spaziergang im All, außerhalb des Shuttles, ist etwas schiefgegangen: Eine Sicherheitsluke war nicht geschlossen worden, und das hat dramatische Folgen für das Shuttle und seine Crew. Vanessa muss das Kommando übernehmen und wird von Joan vom Kontrollraum aus geleitet:
Wir brauchen dich da oben. Ich melde mich bald wieder mit unserem Notfallplan für den Wiedereintritt. "Verstanden." Vanessa atmete tief ein und sieht sich im Shuttle um. Eine ganze Crew bewusstlos oder tot. Sie ist Missionsspezialistin. Doch sie hat seit Jahren darum gebettelt, dass man ihr die Chance gibt, dieses Ding zu steuern. Und jetzt wird ihr Wunsch ironischerweise in Erfüllung gehen. Sie schafft das. Sie hat noch nie einen Shuttle gelandet - nicht einmal in einer Simulation -, aber heute wird sie es tun. (Leseprobe)
In Rückblenden wird die Geschichte von Joan und Vanessa erzählt. Sie haben irgendwann ihre Liebe zueinander entdeckt. Das muss streng geheim bleiben, sonst verlieren sie ihre Stellungen, verwirken ihre Karriere. Lesbische Liebe in der 80er-Jahren bei der NASA ist undenkbar. Die körperliche Anziehung zwischen den beiden wird währenddessen immer leidenschaftlicher.
(Quelle: https://www.ndr.de/kultur/buch/tipps/Roman-Atmosphere-Liebe-und-Gefahr-im-Weltraum,jenkinsreid100.html)
Dieses Buch ist besonders lesenswert, weil es durch eine leichte und anschauliche Sprache überzeugt. Die Figuren werden so lebendig dargestellt, dass man schnell ein Bild von ihnen vor Augen hat und sich gut in die Geschichte hineinversetzen kann. Die Handlung weckt immer wieder die Neugier darauf, was als Nächstes passiert, sodass es schwerfällt, mit dem Lesen aufzuhören. Am Ende bleibt sogar der Wunsch, noch länger bei den Figuren und ihrer Geschichte zu bleiben.
Vom Bibliotheksteam Michaela Langebner
Der 14-jährige Noah ist leidenschaftlicher Taubenzüchter. Er schildert in einem schlichten, aber dadurch sehr überzeugenden Ton seinen Alltag, in dem die totalitäre Herrschaft der Mudschaheddin, der Gotteskrieger, immer spürbarer wird. Noah erlebt einen Sommer voller Veränderungen: Für seinen Vater muss er Frauenkörper auf Produktfotos schwärzen, sein älterer Bruder steigt zum Leiter einer Sicherheitsbehörde auf, seine Mutter und seine Schwester dürfen nicht mehr allein aus dem Haus – und bald schon steht das Leben seiner geliebten Tauben auf dem Spiel.
Der Roman ist schockierend und berührend zugleich. Trotz der allgegenwärtigen Unterdrückung, die Noahs Leben traurig und schwer macht, gibt es im Buch viele Momente der Liebe, Schönheit und des Vertrauens.
Von Christine Plieger
»Das Fest von Lucy Fricke zeigt, dass das Leben trotz aller Verluste und Ängste vor allem eines ist: lebenswert.« - Madame
Der einst gefeierte Filmregisseur Jakob glaubt, alles verloren zu haben. Seine Karriere ist vorbei, seine letzte Beziehung über zehn Jahre her, er fühlt sich alt, der Körper ist schwach und der Kopf ohne Ideen. Es gibt nichts zu feiern, verkündet er am Morgen seines fünfzigsten Geburtstages. Doch seine beste Freundin Ellen ist anderer Meinung. Und sie schickt ihn auf eine Reise durch seine Vergangenheit.
Das Fest ist ein Buch aus der Mitte des Lebens. Lucy Fricke erzählt von Verlusten, vom Verzeihen und von Freundschaften, ohne die wir nicht wären, wer wir sind. Mit tiefer Melancholie und unerschütterlicher Komik blickt ein Mann zurück auf sein Leben, das gerade erst beginnt. (Quelle: www.amazon.de)
»Das Fest von Lucy Fricke ist ein Herzens-Empfehlungstitel! Die Lektüre bewegt, beschwingt, beglückt und lässt einen treiben.
Vom Bibliotheksteam Michaela Langebner
Tildas Tage sind strikt durchgetaktet: studieren, an der Supermarktkasse sitzen, sich um ihre kleine Schwester Ida kümmern und an schlechten Tagen auch um die Mutter. Zu dritt wohnen sie im traurigsten Haus der Fröhlichstraße in einer Kleinstadt, die Tilda hasst. Ihre Freunde sind längst weg, leben in Amsterdam oder Berlin, nur Tilda ist geblieben. Denn irgendjemand muss für Ida da sein, Geld verdienen, die Verantwortung tragen. Nennenswerte Väter gibt es keine, die Mutter ist alkoholabhängig. Eines Tages aber geraten die Dinge in Bewegung: Tilda bekommt eine Promotion in Berlin in Aussicht gestellt, und es blitzt eine Zukunft auf, die Freiheit verspricht. Und Viktor taucht auf, der große Bruder von Ivan, mit dem Tilda früher befreundet war. Viktor, der genau wie sie immer 22 Bahnen schwimmt. (…)
›22 Bahnen‹ ist eine raue und gleichzeitig zärtliche Geschichte über die Verheerungen des Familienlebens und darüber, wie das Glück zu finden ist zwischen Verantwortung und Freiheit. (Quelle: www.thalia.at)
Es lässt sich durch ›22 Bahnen‹ schwimmen und wird hellauf begeistert sein. Es wärmt einem das Herz, zeigt wie gnadenlos die Realität sein kann, aber vor allem wie schön das Leben ist.