Statt eines fixen Stundenplans konnten sich die Schülerinnen und Schüler ihr Programm selbst zusammenstellen. Und das Angebot hatte es in sich: von entspanntem Genusstraining über lateinische Lektüre à la „Lesen ohne Übersetzen“, von Lego-Robotern und den Geheimnissen des Universums bis hin zu Cardiofitness mit Musik – hier war für jede und jeden etwas dabei.
Wer sich lieber kreativ oder gesellschaftlich einbringen wollte, tauchte ein in die Welt von Musik und Umwelt, beschäftigte sich mit kriminellen Organisationen, übte sich im Debattieren oder produzierte eigene Social-Media-Videos. Andere wiederum gingen großen Fragen nach: Wie funktioniert Gleichberechtigung? Wie beeinflusst Werbung unser Denken? Oder wie arbeiten Forensiker eigentlich wirklich?
Was alle Module gemeinsam hatten: Sie boten neue Perspektiven, viel Praxis und vor allem die Möglichkeit, Lernen einmal ganz anders zu erleben – selbstbestimmt, abwechslungsreich und nah an den Interessen der Schülerinnen und Schüler.
Das Feedback? Eindeutig. Die Begeisterung war groß – besonders darüber, neue Leute kennenzulernen, eigene Interessen zu vertiefen und Schule einmal von einer ganz anderen Seite zu erleben.
Und auf die Frage, ob das College-System wiederholt werden soll, gab es eine klare Antwort: 100 % Zustimmung.
Oder anders gesagt:
Ein bisschen mehr Freiheit im Stundenplan fühlt sich offenbar ziemlich gut an.