| Organisatorisches

Ministerrat diskutiert Fahrplan für die Schule

Wie geht es mit der Schule weiter? Diese Frage haben sich in den letzten Tagen Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern wohl mehr als nur einmal gestellt. Nun gibt es erste mögliche Antworten.

Am heutigen Montag hat der Ministerrat sich getroffen, um zwei Szenarien zu besprechen: Eines für die Öffnung der Schulen vor dem 18. Mai, ein Zweites, falls die Schulen bis Mitte Juni geschlossen bleiben. Unabhängig vom Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Unterrichtes soll die Bereitstellung sowie die Teilnahme am Fernunterricht verpflichtend sein.

Das Wichtigste in Kürze:

Werden die Schulen vor dem 18. Mai geöffnet, könnte Szenario 1 in Kraft treten:

  • Bewertung wie üblich, keine automatische Versetzung in die nächsthöhere Klasse
  • Matura mit einer internen Kommission und einem externen Prüfungspräsidenten, 1. schriftliche Prüfung aus Deutsch mit zentral vorgegebenen Thema, 2. und 3. schriftliche Prüfung werden von der Kommission erstellt, mündliche Prüfung wie vorgesehen

Sollten die Schulen über den 18. Mai hinaus geschlossen bleiben kommt Szenario 2 ins Spiel:

  • Bewertung der Leistung des ersten Semesters sowie der Mitarbeit und der Leistungen während der Zeit des Fernunterrichtes (keine "politische 6" für alle Schüler*innen)
  • Allerdings: Auch Schüler*innen mit einer oder mehreren negativen Noten werden in die nächsthöhere Klassenstufe versetzt, müssen allderdings ab 1. September ihre Rückstände aufholen
  • die Matura wird ausschließlich aus einem einstündigen, womöglich Online abgewickeltem, Gepräch bestehen, die Kommission setzt sich auch hier aus einem externen Prüfungspräsidenten sowie internen Prüfern zusammen