Richtlinien für einen Unterricht im Wechsel zwischen Präsenz- und Fernunterrichtsphasen

Unterrichtsmodell für das Schuljahr 2020/21

  • Die ersten Klassen sind durchgängig in Präsenz an der Schule.
  • Die Klassen zwei bis fünf sind abwechselnd eine Woche im Präsenz- und eine Woche im Fernunterricht.
  • Während der Präsenzzeit ist der gesamte Klassenverband an der Schule, um das soziale Lernen zu fördern und die Gruppe zu stärken. Schüler*innen erfahren sich als „wir in der Gruppe“.
  • Jede Klasse verfügt über ausreichend Räumlichkeiten, um ihre Lernumgebung förderlich und interaktiv gestalten zu können.
  • Die Schule stellt die Plattform G Suite Education für alle Schüler*innen und Lehrpersonen zur Verfügung, auf der alle Unterrichtsmaterialien abgelegt werden.
  • Im Umgang mit den digitalen Medien gilt die an der Schule erarbeitete Netiquette.
  • In der Zeit des Präsenzunterrichtes werden die Schüler*innen auf das selbständige und selbstorganisierte Arbeiten im Fernunterricht vorbereitet.
  • In den letzten fünf Minuten einer jeden Unterrichtsstunde findet Selbstorganisiertes Lernen (SOL) statt. Die Schüler*innen können diese Zeiten für die Nach- und Vorbereitung der Unterrichtstunden, persönliche Gespräche mit den Lehrpersonen, Absprachen mit ihren Mitschüler*innen aber auch als Erholungszeit nutzen.
  • Den Schüler*innen der ersten und zweiten Klassen wird ein Tutor zur Seite gestellt, der insbesondere während möglicher längerer Fernunterrichtsphasen den Kontakt zu den Schüler*innen hält und die Rolle des Lernbegleiters übernimmt.
  • In jeder Klasse übernimmt eine Lehrperson die Rolle als DigiCoach. Sie ist erste Ansprechperson in digitalen Belangen für die Schüler*innen.
  • Während des Fernunterrichtes arbeiten die Schüler*innen an den erteilten Arbeitsaufträgen.
  • Die Vergabe von Arbeitsaufträgen wird innerhalb des Klassenrates koordiniert. Der Klassenvorstand bespricht regelmäßig den Umfang der Arbeitsaufträge für die Fernwoche.
  • Während der Fernunterrichtsphase wird in jedem Fach bei Bedarf eine Stunde synchroner Lernbegleitung angeboten.
  • Die Teilnahme am Unterricht während der Fernunterrichtsphase ist für die Schüler*innen verpflichtend, d.h. die Schüler*innen bzw. deren Eltern rechtfertigen die Abwesenheiten auch während der Fernphasen laut Schulordnung, dies gilt insbesondere für alle von den Lernpersonen geplanten gemeinsamen Unterrichtsangebote.
  • Die Klassenvorstände suchen bei Auffälligkeiten, Schwierigkeiten und unklaren Abwesenheiten das Gespräch mit den Eltern bzw. den Erziehungsverantwortlichen.
  • Die Klassenräte bzw. Fachgruppen passen ihr Unterrichtsprogramm bzw. die zu erreichenden Kompetenzziele dem jeweiligen Lernstand der Klasse an.
  • Die Klassenräte bzw. Fachgruppen sprechen sich über geeignete Bewertungsformen und -modalitäten ab.
  • Lernzielkontrollen werden im Klassenrat koordiniert, damit keine Häufung der Lernzielkontrollen während der Präsenzzeiten entstehen.
  • Sowohl im ersten als auch im zweiten Semester wird eine Evaluation der Unterrichtsphasen durchgeführt.
  • Das Modell wird laufend kritisch beurteilt und kann den Erfordernissen bzw. Bedürfnissen angepasst werden