Richtlinien für den Fernunterricht

Ich lerne zu Hause

Auch in dieser Zeit der Aussetzung des Präsenzunterrichtes ist die Schule verpflichtet, das Recht auf Bildung für die Schüler*innen zu gewährleisten. Die Lehrpersonen kommen ihrem Bildungsauftrag "aus der Ferne" nach: Dazu haben die Lehrpersonen schon verschiedene Werkzeuge erprobt, die sowohl ihren und als auch den Bedürfnissen der Schüler*innen so gut wie möglich angepasst sind. Gleichzeitg sind auch die Schüler*innen dazu verpflichtet, ihren Lernaufgaben nachzukommen.

Die Herausforderung besteht darin, den Fernunterricht so zu organisieren, dass einerseits die Schüler*innen gut begleitet werden und gleichzeitig auch der Überblick über alle Tätigkeiten in diesem Zeitraum gewahrt werden kann. Aus diesem Grunde werden wir eine gemeinsame Vorgehensweise festlegen (siehe Verordnung des Landeshauptmannes Nr. 5/2020 vom 05.03.2020 und Mitteilung des MIUR vom 17.03.2020).

  • Den Schüler*innen werden die Unterrichtsinhalte in geeigneter Form übermittelt. Dabei sollen ihnen auch immer die Lernziele und die Art der Überprüfung aufgezeigt werden - dies ist gerade im Zusammenhang mit dem Fernunterricht ein wichtiger Aspekt.
     
  • Die Schüler*innen erhalten Arbeitsaufträge über das digitale Register, und zwar maximal im Umfang der ausgefallenen Stunden.
     
  • Die Möglichkeit des Austausches zwischen den Lehrpersonen und Schüler*innen ist sehr wichtig, vor allem auch in Anbetracht der ungewissen Dauer dieser Unterrichtsform. Geeignete Mittel dazu sind WhatsApp-Gruppen, Emails, Videokonferenzen.
     
  • Die Schule stellt die Plattform G Suite Education für alle Schüler*innen und Lehrpersonen zur Verfügung, diese ermöglicht die Einrichtung eines digitalen Klassenzimmers.
     
  • Die Vergabe von Arbeitsaufträgen wird innerhalb eines jeden Klassenrates koordiniert - dazu wird ab Montag, 16. März eine Online-Tabelle mit Wochenplänen für jede Klasse auf der Homepage der Schule veröffentlicht.
     
  • Es ist zu berücksichtigen, dass die Schüler*innen die Schule nicht mehr betreten dürfen, weder um Unterlagen abzuholen, noch um in die Bibliothek zu gehen.
     
  • Die Lehrpersonen bewerten in der Zeit des Fernunterrichtes vermehrt die Mitarbeit, die Schüler*innen sind verpflichtet, sich über die Arbeitsaufträge zu informieren und diese auch termingerecht abzugeben.
     
  • Mit den Schüler*innen können auch Lernzielkontrollen vereinbart werden. Einige Möglichkeiten dazu sind: Prüfungsgespräche (z.B. über WhatsApp oder Skype), Online-Schularbeiten an von den Lehrpersonen festgesezten Terminen, Referate (können gefilmt werden) und natürlich die Bewertung von Hausarbeiten.

Lerntipps:

Sich das Lernen einteilen und motiviert bleiben ist schon im normalen Schullalltag eine Herausforderung, umso mehr ist sie es in Zeiten des Fernunterrichtes. In dieser Rubrik wollen wir Tipps und Links rund um das Lernen in der "Home school" sammeln.

Datenschutz im Zusammenhang mit dem Fernunterricht:

Alle Tätigkeiten im Rahmen des Fernunterrichtes bedürfen keiner eigenen Datenschutzerklärung, sie fallen unter das Kapitel Unterrichtstätigkeiten (siehe Mitteilung des MIUR vom 17.03.2020).

Umgang mit Bild- und Tonaufnahmen:

Im Rahmen des Fernunterrichtes kommen verstärkt Film- und Tonaufnahmen zum Einsatz. Diese sind nur für den privaten Gebrauch bestimmt und dürfen in keiner Form mit nicht am Unterricht beteiligten Personen "geteilt" werden.

Zum digitalen Register:

  • Materialien für die Schüler*innen werden im Bereich "Unterrichtsmaterialien" hochgeladen. Dort lassen sich mehrere Datein zu einem Thema clustern und hochladen. Durch diese Vorgehensweise scheinen die Materialien für die Schüler*innen nach Fächern und Themen geordnet auf.
     
  • Die Stunden im digitalen Register werden weder im Moment nicht eingetragen. Eine Regelung dazu erfolgt noch.
     
  • Auch während des Fernunterrichtes werden die Schüler*inen bewertet. Die Bewertungen können im digitalen Register eingetragen werden.